Fotografie des Wagens
Nr. 02, 911, Doppelseite von 1965. Nussbaum, Museumsglas. 320 Euro.

Matching Pages framed by Sonderwerk

Für einen Tag gedruckt.
Für immer gerahmt.

Originale Doppelseiten-Anzeigen der Porsche-Modelle, ab 1963 und dem Urmodell des 911. Keine Nachdrucke. Jede Seite ein Exemplar, in Massivholz und Museumsglas von Hand gerahmt.

Editionen ansehen

Das Objekt

Jedes Stück ist eine Original-Doppelseite, so wie sie in einem Magazin oder einer Zeitung erschienen ist. Kein Scan, kein Nachdruck, keine Auflage.

Das zweigeteilte Passepartout öffnet die Doppelseite an zwei Stellen: links die Fotografie des Wagens, rechts der Text, mit dem er damals angeboten wurde. Der Falz bleibt geschützt darunter, das Blatt bleibt unbeschnitten.

Der Rahmen ist nicht Zubehör. Er ist das, was aus einem Blatt für sieben Euro ein Objekt macht, das die nächsten siebzig Jahre an der Wand bleibt.

Aufbau

Sechs Schichten, von vorn nach hinten.

  1. 1Museumsglas, entspiegelt, UV-schützend. Die Seite vergilbt nicht weiter.
  2. 2Passepartout, Museumskarton, säurefrei, zwei Fenster im Schrägschnitt, jedes Fenster auf die Seite gemessen.
  3. 3Original-Doppelseite, unbeschnitten, ungeklebt.
  4. 4Archivband, zwei Streifen am oberen Rand. Reversibel, rückstandsfrei.
  5. 5Rückwand, säurefrei, mit Nummer, Herkunft und Zertifikat.
  6. 6Massivholzrahmen, Profil 26 mm, Eiche oder Nussbaum, geölt. Gehrung von Hand geschlossen.

Editionen

Über hundert Doppelseiten im Bestand. Jede nur einmal. Verkaufte Stücke bleiben im Register sichtbar.

Editionen zwischen 180 und 400 Euro. Einzelne Stücke mit Gebrauchsspuren im Abverkauf ab 99 Euro.

Werkstatt

Jedes Objekt entsteht an einem Tisch, nicht in einer Linie.

Foto: Apothekerschrank mit dem Bestand, Schubladen nach Jahrgang
01 / 07Das Archiv. Über hundert Doppelseiten, flach und dunkel gelagert.
Foto: Arbeitstisch mit Schneidematte, Stahllineal, Maßband, Cutter
02 / 07Der Tisch. Alles, was das Passepartout braucht, liegt hier.
Foto: Hand mit Schrägschnitt-Cutter im Museumskarton
03 / 07Der Schnitt. 45 Grad, zwei Fenster, ein Durchgang.
Foto: Doppelseite auf dem Tisch, Lupe, Fehlstellen werden notiert
04 / 07Die Prüfung. Falz, Bräunung, Randschäden, alles ins Zertifikat.
Foto: Museumsglas wird gegen das Licht geprüft
05 / 07Das Glas. Gereinigt, geprüft, erst dann geschlossen.
Foto: Rückseite des Rahmens mit Nummer, Stempel und Zertifikat
06 / 07Die Rückseite. Nummer, Herkunft, Datum der Rahmung.
Foto: Prägezange am Passepartout, Schlagstempel im Rahmenholz
07 / 07Die Marke. Blindgeprägt ins Passepartout, eingeschlagen ins Holz.

Vom Blatt zum Objekt

  1. 1Auswahl und Prüfung. Die Doppelseite kommt aus dem Archiv, wird vermessen und auf Fehlstellen geprüft. Der Zustand wird beschrieben, nicht beschönigt.
  2. 2Fenster anlegen. Beide Fenster werden auf die Seite gezeichnet: das Bild ganz, der Text so, dass jede Zeile lesbar bleibt. Der Falz liegt unter dem Steg.
  3. 3Passepartout schneiden. Museumskarton, Schrägschnitt von Hand, Ecken ohne Überschnitt.
  4. 4Prägung und Stempel. Die Wortmarke wird blind in die Fußzone des Passepartouts geprägt, „SONDERWERK“ per Schlagstempel in die Rückseite des Rahmenprofils eingeschlagen. Kein Etikett, das sich lösen kann.
  5. 5Montage. Zwei Streifen Archivband am oberen Rand, sonst nichts. Die Seite hängt frei und kann jederzeit gelöst werden.
  6. 6Glas und Rahmen. Museumsglas gereinigt und gegen das Licht geprüft, Rahmen geschlossen, Rückwand versiegelt.
  7. 7Nummer und Zertifikat. Auf der Rückseite: Editionsnummer, Magazin, Ausgabe, Datum der Rahmung. Im Register online.

Herkunft der Materialien

Wir kaufen nicht im Baumarkt.

Rahmenprofile

Halbe
Nielsen
Max Aab

Halbe, Nielsen, Max Aab. Massivholz- und Aluminiumprofile deutscher und europäischer Manufakturen, wie sie Galerien und Museen einsetzen.

Passepartout

[Hersteller]. Museumskarton, säurefrei, holzfrei, lichtecht.

Museumsglas

[Hersteller]. Entspiegelt, UV-schützend, 99 % Lichtdurchlässigkeit.

Jede Komponente stammt von einem Hersteller, der seit Jahrzehnten für Museen und Galerien fertigt. Das ist kein Beiwerk, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Objekt siebzig Jahre unverändert bleibt.

Material

Rahmen
Massivholz, Eiche oder Nussbaum, geölt. Schwarz gebeizt auf Wunsch. Gehrung von Hand geschlossen, Oberfläche zweimal geölt.
Passepartout
Museumskarton, säurefrei und alterungsbeständig. Zwei Fenster im Schrägschnitt, mit betontem Unterrand.
Glas
Museumsglas, entspiegelt und UV-schützend. Die Seite vergilbt nicht weiter.
Montage
Das Original wird ausschließlich mit archivfestem Band an der Rückwand gehalten. Kein Kleber, keine Beschneidung, jederzeit reversibel.
Zustand
Drei Stufen: Archiv, Sammler, Gebraucht. Jede Fehlstelle wird fotografiert und im Zertifikat genannt.
Kennzeichnung
Wortmarke blind ins Passepartout geprägt, „SONDERWERK“ per Schlagstempel ins Rahmenholz eingeschlagen. Die Herkunft ist fühlbar, nicht nur lesbar.
Herkunft
Magazin oder Zeitung, Ausgabe und Seite sind auf der Rückseite vermerkt. Jedes Objekt trägt seine Nummer und ein Zertifikat.

Über den Namen

Zuffenhausen, ein Stuttgarter Stadtteil. Seit 1950 verlassen dort Sportwagen das Werk, und in denselben Wochen erschienen ihre ersten Anzeigen in den Zeitungen.

Ein Archiv bewahrt, was sonst weggeworfen wird. Wir bewahren diese Seiten und rahmen sie so, dass sie die nächsten siebzig Jahre überstehen.